Das 72. Königsteiner Burgfest begann am Freitagabend mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst in der Katholischen St. Marien Kirche, gestaltet von der evangelischen Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer und dem katholischen Pfarrer Stefan Peter, bevor ein kleiner Umzug, angeführt von der Musik- und Showband Königstein, hinauf zur Burg zog, wo das Burgfest von Burgfräulein Málva I. mit ihrem Gefolge feierlich eröffnet wurde. Zahlreiche Hoheiten aus den umliegenden Ortschaften waren zugegen, um Málva I. zu „huldigen“.

Feuerwerk

Das große Höhenfeuerwerk,  2025Feuerwerkbedingt durch starken Andrang auf der Burg mit 45. Minuten Verspätung gestartet, läutete dann auch für alle Bürger der Stadt und der umliegenden Gemeinden mit lauten Böllern und beeindruckenden Sternenbildern das Fest ein. Danach wurde bis tief in die Nacht bei bestem Wetter auf der Festwiese und in den Kellern gefeiert.

Empfang durch Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko

Zum offiziellen Empfang für Málva I. und ihrem Gefolge am Samstag vor dem Rathaus Königstein durch Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko waren viele Vertreter aus Politik und Vereinen sowie eine große Anzahl Königsteiner Bürgerinnen und Bürger, aber auch eine Abordnung aus der Partnerstadt Kôrnik, mit der „Weißen Dame“ Ela, bei angenehmen Temperatuten und schönem Wetter gekommen. Erfreut begrüßte die Bürgermeisterin auch den Schirmherrn des Burgfestes, Fürst Alexander zu Stolberg-Roßla. 2025BMEmpfangDie Brassband des Fanfarencorps Königstein eröffnete diesen Empfang mit Pauken und Trompeten, begleitet von der strahlenden Showtanz Gruppe „Charisma“ und „Young Charisma“. Schenk-Motzko begrüßte alle Anwesenden, besonders aber die Präsidiumsmitglieder des Burgvereins, mit der Präsidentin Birgit Becker an der Spitze, und dankte ihnen für ihr großes Engagement rund um das Burgfest. Herzlich willkommen hieß sie Burgfräulein Málva I. mit Gefolge, die zuvor mit einer Delegation den Patienten und Angestellten des St. Josef Krankenhauses einen Besuch abgestattet hatte, sowie die zahlreichen Hohen Burgfrauen, die in ihren farbenprächtigen Gewändern wie in jedem Jahr den Empfang vervollständigten. Auch die anwesende Historische Königsteiner Festungsgarde wurde mit Beifall begrüßt.

Nun aber wurde es ganz offiziell, denn Málva I. erhielt aus den Händen der Bürgermeisterin symbolisch den Stadtschlüssel für das Burgfestwochenende. Unter großem „Blitzlichtgewitter“ der anwesenden Fotografen trug sich Málva I. in das „Goldene Buch“ der Stadt Königstein ein und rief den Frieden über Burg, Stadt und Tal aus.
Die Präsidentin des Burgverein Königstein Birgit Becker dankte Bürgermeisterin Schenk-Motzko für die unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Burgverein. Schenk-Motzko trug das neue Gewand, das vom Atelier des Burgvereins eigens für sie angefertigt worden war.
Ulrike Pfaff, Claudia Bommersheim und Isabelle Hunkel wurden für 40, 30 und 10 Jahre als Hohe Burgfrauen mit einem Blumenstrauß geehrt. Die Hohen Burgfrauen, in diesem Jahr mit neuer Schärpe zugegen, hatten dann auch noch eine große Überraschung bereit. Sie baten Christa Burkhardt nach vorne und überreichten ihrer langjährigen Förderin und Unterstützerin ebenfalls die neue Schärpe. Christa Burkhardt war sehr gerührt, dass „ihre Mädels“ sie so nett überrascht hatten. Auch der Vorsitzende des Fanfarenzug Königstein, Dieter Giese, hatte eine Überraschung bereit. Er stellte vier noch ganz junge Mitglieder vor, darunter Paul Schenk-Motzko, den Sohn der Bürgermeisterin, die den Grundstock für eine neu zu gründende „Young Brassband“ legen sollen.

Mitgliederempfang auf der Burg

Nach dem Empfang vor dem Rathaus zogen viele Mitglieder des Burgvereins auf die Burg, um dem Mitgliederempfang des Burgvereins beizuwohnen. Bei weiterhin herrlichen und warmen Wetter konnte die Präsidentin des Burgvereins, Birgit Becker, viele anwesenden Mitglieder und Freunde des Vereins herzlich begrüßen. 2025BVEmpfang
Sie sprach einen großen Dank an „ihr“ Präsidium, an die Mitarbeiter von Polizei und Rotem Kreuz sowie an das Sicherheitspersonal und an all diejenigen, die den Burgverein während dieser drei Tage, aber auch schon Monate zuvor, vor und hinter den Kulissen, massiv unterstützt haben. Sie dankte allen Kellerbetreibern für ihr großes Engagement, ohne das man so ein großes Fest gar nicht stemmen könnte. „Die Stimmung in den Kellern war wie bei jedem Burgfest großartig“, stellte sie zufrieden fest. Sie dankte auch den Musikgruppen und Discjockeys, die von der großen Bühne die Besucher auf der Festwiese mit abwechslungsreicher Live-Musik stimmungsvoll unterhielten.